Test Ronix One Wakeboards
Mit dem Ronix One werden wir unsere Test-Reihe (Testbericht) auf WAKETOWN fortfahren, denn mit dem Ronix One aus dem Hause Ronix Wakeboards stellen wir euch ein weiteres Wakeboard vor, das in den letzten Jahren zu einem der besten Wakeboards der Welt ausgezeichnet wurde. Das Ronix One erhielt den Titel “The Best Wakeboard of the Year 2007“, jedoch musste sich im Jahr 2008 das Ronix One dem Liquid Force Watson geschlagen geben, das den 1. Platz abräumte und das Ronix One auf den 2. Platz verwies, damit aber noch vor dem Liquid Force Lyman. Warum nun ist das Ronix One in den letzten Jahren so beliebt und erfolgreich gewesen? Dazu muss man erwähnen, dass dieses Wakeboard für einen der erfolgreichsten Wakeboarder der letzten Jahre geshapt wurden, nämlich für Danny Harf, der es schaffte, sage und schreibe 4mal die X-Games zu gewinnen. Schon mit seinem Hyperlite Premier wurde Danny Harf mit dem Titel „The Best Wakeboard of the Year“ in den Jahren 2001, 2002, 2004 und 2005 ausgezeichnet. Zu Recht darf man sich also die Frage stellen, worin das Geheimnis des Erfolges seiner Pro-Model Wakeboards liegt? Danny Harf konnte sich zu Beginn seiner Karriere nicht so richtig entscheiden, welches Pro-Modell-Wakeboard er als Pro-Rider fahren möchte. Er liebte den Pop des Hyperlite Byerly, aber auch den Speed und das smoothe Gefühl des Hyperlite Belmont, welches heute übrigens unter der Bezeichnung Hyperlite Motive bekannt ist. Zum damaligen Zeitpunkt gab es aber kein Wakeboard, welches diese beiden, von Danny Harf bevorzugten Fahreigenschaften vereinte. Nichts lag näher auf der Hand, als für Danny Harf das Hyperlite Premier zu kreieren. Gesagt, getan und siehe da, das Hyperlite Premier wurde zu den beliebtesten Wakeboards auf diesem Planeten. Mit dem Wechsel zu Ronix Wakeboards setzte Danny Harf nun seinen Siegeszug mit dem Ronix One weiter fort.
Wir testeten das Ronix One 142 und man muss wieder einmal sagen, dass es ein Wakeboard für “alle Fälle“ ist, egal wie deine Stimmung ist, das ONE wird dich in jeder deiner Stimmungslagen unterstützten und nicht überfordern.
Wir führten den Test sowohl am Cable als auch am Boot durch, denn dadurch können wir die Besonderheiten des Ronix One genau erarbeiten. Was fällt also auf, wenn man das Ronix One dem Hyperlite Premier gegenüber stellt? Zuerst einmal, das Ronix One verfügt über ein variables 4 Finnen-System. Man merkt, wie schnell das Wakeboard auf dem Wasser unterwegs ist und die Geschwindigkeit dem Board auch gut tut. Die Finnen sind zwar kürzer, als man es von Danny Harf gewohnt ist, aber man muss sich wegen des Kantenhalts keine Sorgen machen. Der Kantenhalt wird unterstützt durch die abgeschrägten Außenkanten, die am Rockeranfang beginnen und über die Board-Mitte in Richtung Tipp und Tail auslaufen. Zur Unterstützung des Kantenhalts kommen außerdem noch 4 molded in Fins hinzu, die am Unterdeck liegen und ca. 1,6 inch nach innen und am Ende der variablen Finnen positioniert worden sind.
Der klassische subtle 3-Stage-Rocker wurde am Ronix One neu definiert. Der Mittelteil wurde mit einer ganz leichten Transition versehen, wodurch das Wasser am Rumpf schneller passieren kann. Der Pop geht dabei aber nicht verloren. Im Gegenteil, es gab uns einen sehr guten Schub nach oben und wir merkten auch hier wieder durch die am Ende liegende Erhöhung, wo das variable Finnen-Systen befestigt ist, einen Channel-Effekt, also Energie, die gebündelt wird, damit man an Höhe gewinnt. Natürlich werden die Landungen im Flat durch den 3-Stage-Rocker wie immer butterweich. Durch die abgerundeten Kanten in der Mitte des Boards merkten wir, dass sich das Ronix One nicht so sehr eingräbt, auch lassen sie das Board schneller im Wasser frei. Ein großer Vorteil der runden Kanten liegt auch auf den Obstacles, gerade auf Slider und A-Frames, wo Wakeboards immer großen Belastungen ausgesetzt sind. Genau dort, wo Ober- und Unterdeck sich treffen, verläuft die Nahtstelle. Hier wurde die Kante des Unterdecks nach oben hin verlängert, um die Stabilität auf den Obstacles zu erhöhen. Auch ohne Finnen macht das Ronix One im Cablepark über Obstacles eine gute Figur, was wohl auch daran liegen mag, dass Tipp und Tail am Unterdeck mit einem V-Rumpf ausgestattet wurden. Wer auf die Finnen nicht verzichten will, keine Angst, das Ronix One ist auch mit Kunststoff-Finnen erhältlich.
Fazit Waketown: Wir hatten viel Spaß mit dem Ronix One. Man kann es sehr relaxt, aber auch sehr aggressiv rocken. Egal, was man für ein Feeling gerade hat, man bekommt genau die Rückmeldung, die man beim Boarden braucht. Schön ist auch, dass die Pro-Modell-Serie um eine Boardlänge erweitert wurde bis auf eine 146er Länge. Wer hier das Gewicht reduzieren möchte, um ein längeres Board zu fahren, nimmt einfach das DarkCore, das leichteste Core, das Ronix zu bieten hat. Du möchtest an Speed zulegen? Dann montiere kleinere Finnen ans Board!
Nun ist klar, warum das Ronix One zu den beliebtesten Wakeboard zählt, es funktioniert am Boot genau so gut wie am Cable und gibt dir, was du brauchst. Um die Entscheidung noch ein bißchen einfacher zu machen, für 2010 ist das One auch mit der Variante vom Sintered Snowboard Base erhältlich, damit man mehr Fun & Spaß im Cable Parks hat. Beim Kauf des Ronix One ist man auf der sicheren Seite. Viel Spaß beim Testen……
Info unter: www.ronixwake.com

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2 Kommentare
1.
Waketown Berlin » Best Wakeboard of the Year 2007 schrieb am 07. Oktober 2009 um 06:56
[…] eine lässige Runde zu drehen oder um einen switch heelside 1080 wie Danny ihn macht zu versuchen. Testbericht über Ronix One hier […]
2.
Waketown Berlin » Test Hyperlite Marek Wakeboards schrieb am 24. November 2009 um 08:31
[…] In der Vergangenheit haben wir das Liquid Force Watson, das Hyperlite Premier und das Ronix One getestet und Euch vorgestellt. Jetzt kommen wir zum letzten Testbericht der Top 4, die in den letzten Jahren zu den “The Best Wakeboard of the Year” der Welt gewählt wurden und die Szene dominierten. […]