23. November 2009

Test Hyperlite Marek Wakeboards

Test Hyperlite Marek

Das Hyperlite MAREK im Test auf Waketown: In der Vergangenheit haben wir das
Liquid Force Watson, das Hyperlite Premier und das Ronix One getestet und Euch vorgestellt. Jetzt kommen wir zum letzten Testbericht der Top 4, die in den letzten Jahren zu den “The Best Wakeboard of the Year” der Welt gewählt wurden und die Szene dominierten.
Es wurde viel über das Hyperlite MAREK gesprochen. Wir waren deshalb neugierig, wie sich das erste Pro Model Wakeboard von Rusty Malinoski fahren wird.
Auf den ersten Blick sieht es genauso aus, wie man es von 4 Finnen Hyperlite Wakeboard mit einem Abrupt Continuous Rocker System gewohnt ist (z.B. Hyperlite 3DS, Hyperlite Pulse, Hyperlite Clash oder Hyperlite Sub VI – 6). Aber bei genauer Betrachtung des Hyperlite MAREK stellt man schnell seine Unterschiede zu den anderen Hyperlite Wakeboards fest. Vor allem, wenn man das Hyperlite MAREK in die Hand nimmt, ist man überrascht, wie extrem leicht das Wakeboard ist. Das dürfte wohl am D.I.N.E – Nova Core liegen. Dieser leichte Schaumkern wird maschinell gefräst und nicht nur im Hyperlite MAREK, sondern auch im Hyperlite Murray und Hyperlite SUB VI verbaut. Die Verwunderung darüber ist groß, denn Hyperlite shapte bisher ja nicht gerade die leichtesten Wakeboards.
Beim Boarden waren wir mit einer Länge von 146cm unterwegs. Trotz der Boardlänge merkte man nichts an Gewicht vom Board. Bei dieser Länge würde man normaler Weise ein Kran mitnehmen müssen, um es in die Luft zu bekommen, aber nicht so beim MAREK.
Das Hyperlite D.I.N.E – Core spielt nun die Vorteile eines längeren Boards voll aus, ohne dass der Rider dabei behindert wird. Durch die Boardlänge bekamen wir mehr Speed auf dem Wasser, mehr Pop an der Wake, landeten weiter im Flat und die Landungen waren butterweich, egal ob am Boot oder am Cable.
Das Hyperlite MAREK hat super scharfe Kanten und die Finnen wurden in 9 Grad angeordnet, was einen schnellen Kantenwechsel erlaubt. Man könnte fast sagen, nur der Gedanke an einen Kantenwechsel reichte und das Wakeboard reagierte sofort. Das erlaubte uns, ohne große Kraftanstrengung einen sauberen Cut hinzulegen. Unterstützt wurde dies noch durch die Channel, die beidseitig von Finne zu Finne parallel zur Außenkante verlaufen. Um die Landungen weicher zu machen, wurde der Bottom wie ein Diamant geshapt – und tatsächlich, die Landungen waren wesentliche weicher, ähnlich wie bei einem 3-Stage-Rocker. Neu ist, dass die D.I.N.E – Nova Core des Hyperlite Marek und des Hyperlite Murray mit dem Strata System 2010 ausgestattet wurden. Durch dieses Stance-System kann man seinen Stand auf dem Wakeboard noch feiner und genauer für sich individuell auf den Punkt mit der Bindung bringen.
Fazit: Wer Speed und Pop an einem Wakeboard sucht, ist beim Hyperlite MAREK gut aufgehoben. Wer mit dem Hyperlite MAREK einen besseren Kantenhalt bekommen möchte, montiert einfach größere Finnen ans Board. Mit kleineren Finnen dagegen kann man das Board noch schneller machen, es wird noch smoother und looser. Egal wie, jeder hat die Möglichkeit das MAREK an seinen individuellen Style anzupassen. Wie das Hyperlite Murray wird das Hyperlite Marek ab 2010 über eine Biolite-Core verfügen.

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