Philipp Thiele im Interview mit WAKETOWN
WAKETOWN: Hallo Philipp! Stell Dich doch bitte einfach mal kurz vor.
Hi! Ich bin Philipp Thiele, geboren am 02.07.1991 in Berlin, zur Zeit wohne ich in Kleinbeeren, das liegt in der Nähe von Großbeeren, und gehe dort zur Schule.
WAKETOWN: Wenn man Dich beim Wakeboarden so beobachtet, sieht das ja schon sehr professionell aus. Hast Du denn schon mal an irgendwelchen Wettkämpfen teilgenommen?
Also, das ist jetzt meine zweite Saison, in der ich an Wettkämpfen teilnehme. Letztes Jahr habe ich NWC teilgenommen, wo ich in der Gesamtwertung den vierten Platz erreichen konnte. Beim hiesigen GWCT-Stop habe ich den Sechsten bei den Junior Men erreicht. Dann bin ich noch bei Boards´n´Beats in Zossen mitgefahren; da habe ich bei der offenen Klasse den Zweiten gemacht. Ende des Jahres bei der DM habe ich bei den Boys den Sechsten gemacht. Dieses Jahr hat schon erfolgreich angefangen, da habe ich bei der NWC, das ist der einzige Contest, der bisher lief, bei den Junior Men den ersten Platz belegt.
WAKETOWN: Wow, Glückwunsch. Wie lange fährst Du eigentlich schon Wakeboard?
Wakeboard fahre ich seit 2005.
WAKETOWN: Und wie bist Du zum Wakeboarden gekommen?
Früher hat mich mal ein Kumpel zum Wasserskifahren mitgenommen. Das habe ich dann ausprobiert. Allerdings war das nicht so mein Ding und dann haben schließlich meine Eltern mich und meinen Bruder mal zum Kurs angemeldet, da bin ich dann Wakeboard gefahren und fand es gleich schon am Anfang super geil.
WAKETOWN: Also hast Du mit klassisch Wasserski, so mit zwei Latten unter den Füßen, angefangen?
Ja, so habe ich angefangen, bin so etwa zwei Monate damit gefahren.
WAKETOWN: Und das war aber nicht so Dein Ding?
Nee, für mich war das einfach nur im Kreis fahren und das war nicht so meine – naja, das war nicht so das, was ich wollte.
WAKETOWN: Verstehe. Hast Du einen Lieblingstrick oder gibt es etwas, das Du besonders gerne machst, z.B. Obstacles abrocken?
Ja, über Obstacles fahre ich so richtig gerne. Wenn etwas Neues im Wasser steht, fahre ich gleich rüber. Aber mein Favorit-Trick ist eigentlich Backroll blind, den finde ich echt extrem geil, der macht enorm Spaß.
WAKETOWN: Und außer Wakeboarden, machst Du noch andere Sportarten? Und was machst Du im Winter?
Im Winter fahre ich meistens Snowboard. Entweder fahre ich mit meinen Eltern oder mit Freunden in den Skiurlaub oder ich fahre in der Umgebung in Snowboardhallen.
WAKETOWN: Bevor Du mit dem Wakeboarden angefangen hast, hast Du irgendwelche anderen Sportarten gemacht? Kannst Du unseren Lesern vielleicht noch Tipps verraten, worauf man achten sollte, wenn man mit dem Wakeboarden anfängt?
Vor dem Wakeboarden bin ich ein bisschen Skateboard gefahren. War nicht viel, aber das bringt schon so das Gleichgewicht, was man auf dem Brett fühlen muß oder fühlen sollte. Das trainiert das so´n bisschen, genauso wie das Snowboardfahren. Das ist ´ne echt gute Hilfe fürs Wakeboarden.
WAKETOWN: Okay. Und wie oft trainierst Du in der Woche?
In der Woche trainiere ich nach der Schule meistens so drei bis vier Tage, oft so ab sechs Uhr.
WAKETOWN: Hast Du einen Lieblingsspot?
Natürlich Großbeeren, da habe ich echt Glück, so dicht vor der Haustür ein Cable zu haben. Dann finde ich Hamburg vom Zug her noch sehr geil und Magdeburg wegen der Obstacles.
WAKETOWN: Hast Du Dich schon mal am Boot ausprobiert?
Am Boot bin ich letztes Jahr das erste Mal gefahren und bisher auch das einzige Mal, da habe ich ein Camp mitgemacht.
WAKETOWN: Und hat es Dir Spaß gemacht?
Ja, das war sehr lustig, war mal ´ne Abwechselung. Das ist im Gegensatz zum Cable doch schon etwas anderes. Macht Spaß.
WAKETOWN: Da Du ja an ziemlich vielen Wettkämpfen teilnimmst, hast Du denn schon auch Sponsoren?
Sponsoren habe ich, also ich bin im Deutschland O´Brien-Team, dann WSJ24.de, JetPilot, Skycandy, WakeBerlin, die Seite unterstützt mich, und Gravis.
WAKETOWN: Wow. An welchen Wettkämpfen willst Du diese Saison gern noch teilnehmen? Und hast Du Dir irgendwelche Platzierungen vorgenommen, die Du gern erreichen möchtest?
Hauptsache ist Spaß zu haben. Das ist etwas, das ganz wichtig ist. Man soll den Spaß nie verlieren. Na und dann würde ich gerne bei der Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Das ist erstmal das Programm … und wahrscheinlich Europameisterschaft, bei der würde ich auch gerne mitmachen, aber … mal sehen.
WAKETOWN: Verstehe, wichtig ist also erst einmal der Spaß an der Sache und bei den Wettkämpfen wirst Du sehen, was dabei herauskommt.
Genau, mal sehen, was läuft.
WAKETOWN: Dann wünschen wir Dir auf jeden Fall viel Spaß und weiterhin viel Erfolg.
Danke, mal gucken, was es diese Saison so gibt.
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Ein Kommentar
1.
Waketown Berlin » Wakeboarding Event zum Zürich-Fest 2010 schrieb am 06. Juli 2010 um 07:48
[…] zu präsentieren. Slider, Kicker, A-Frame und Boxen – für jeden Geschmack war etwas dabei. Mit Phillipp Thiele und Janick Otto gingen sogar ein paar Nachwuchstalente aus dem Berliner Umland an den Start. Bei […]