22. April 2006

Interview: Sigrid Bächler und das 136 Parks

Back Roll – Sigrid Bächler

Waketown: Sigrid Bächler, auch genannt Sigi Bächler. Also, Sigi (Sigrid) Bächler Du bist vierfache Deutsche Meisterin am Boot. Du fährst für Hyperlite, Protest, Briko und Crazywake. Warum hast Du Dich gerade für das Parks Board entschieden?

Sigrid: Das Hyperlite Parks 136 ist für mich das absolut geilste Board überhaupt. Es ist nicht zu schnell und nicht zu langsam. Durch die 4 Finnen hat es einen super Kantenhalt und ist auch bei welligem Wasser sehr gut zu kontrollieren. Bei der Landung wird man in die richtige Richtung gezogen und durch den abrupt-3-Stage-Rocker sind die Landungen doch sehr soft, wenn ich aus großer Höhe komme. Das Parks ist super für Trip Flip Moves, da es sehr schnell zu stoppen ist. Aber das absolut Beste ist der unglaubliche Pop! Wenn man die Wake richtig erwischt, hat man das Gefühl von 0 auf 100 senkrecht in die Luft zu gehen wie ein Helikopter und somit unendlich viel Zeit für Grabs, 180er, 360er und andere Tricks zu haben.

Sigi Bächler mit dem Hyperlite Parks 136 Wakeboards Waketown: Sigi (Sigrid) Bächler, viele halten das Parks für das aggressivste Board auf diesem Planeten, was hältst Du davon?

Sigrid: Ja, das stimmt, aber ich suche auch die Herausforderung an der Wake und es ist eine Gewohnheitssache. Mit loosen Boards kann ich gar nichts anfangen. Die sind zwar super einfach zu fahren und bei der Landung verzeihen sie sicher auch schnell mal einen Fehler. Aber mir sind sie viel zu schnell und irgendwie nicht kontrollierbar. Beim Parks muss man mit sehr viel Zug an die Welle fahren, ansonsten wird die Landung eine Katastrophe und damit kommen viele Rider nicht klar.

Waketown: Sigi (Sigrid Bächler), warum fährst Du mit einem 136 Parks, ist es nicht zu lang für Dich?

Sigrid: Nein, das 136 ist für mich genau richtig. Ich komme prima mit der Länge zurecht. Ich kann es sowieso nicht verstehen, dass in Deutschland fast jeder ein so kurzes Board hinterm Boot fährt. Ich bin der Meinung, wenn man mit einem längeren Board klarkommt, sollte man das auch fahren. Man hat mehr Kontrolle und Sicherheit und lernt somit viel schneller neue Tricks.

Waketown: Du bist jetzt seit über einer Saison beim Team Hyperlite. Was bedeutet das für Dich, mit Kirsten Fromeyer, Nadine Sperling, Alex Neuwirth und vielen anderen in diesem Team fahren zu dürfen?

Sigi Sigrid Bächler: Sehr viel! Wir sind ein super Team und verstehen uns alle prima. Ich freue mich riesig, dass auch dieses Jahr meine Wakesport-Kollegen Petra Reißmann und Sepp Ascherl mit dabei sind. Nadine kenne ich schon sehr lange und Kirsten ist wie ich im Protest-Team. Mit Alex bin ich sogar vor Jahren zusammen in Florida Wakeboarden gefahren. Alex hat damals von Hyperlite ein Riesen-Paket bekommen mit Wakeboard, Boots und T-Shirts. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, fands ganz große Klasse und hätte mir nie träumen lassen, auch ich einmal von Hyperlite gesponsert werde.

Waketown: In diesem Jahr kommt das Pro-Team aus Amerika nach Deutschland, freust Du Dich schon auf diese Zeit ?

Sigrid: Na klar und wie, awesome! Ich hab die Jungs schon einmal in Florida getroffen und freue mich total, dass sie nach Deutschland kommen. Das wird bestimmt ganz lustig und ich kanns kaum mehr abwarten.

Waketown: Danke Sigi und viel Spaß in dieser Saison.

Noch keine Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Folgende Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>