22. April 2006

Interview: Sigrid Bächler und das 136 Parks

Back Roll – Sigrid Bächler
Waketown: Sigrid Bächler Du bist vierfache Deutsche Meisterin am Boot. Du fährst für Hyperlite, Protest, Briko und Crazywake. Warum hast Du Dich gerade für das Parks Board entschieden?

Sigrid: Das Hyperlite Parks 136 ist für mich das absolut geilste Board überhaupt. Es ist nicht zu schnell und nicht zu langsam. Durch die 4 Finnen hat es einen super Kantenhalt und ist auch bei welligem Wasser sehr gut zu kontrollieren. Bei der Landung wird man in die richtige Richtung gezogen und durch den abrupt-3-Stage-Rocker sind die Landungen doch sehr soft, wenn ich aus großer Höhe komme. Das Parks ist super für Trip Flip Moves, da es sehr schnell zu stoppen ist. Aber das absolut Beste ist der unglaubliche Pop! Wenn man die Wake richtig erwischt, hat man das Gefühl von 0 auf 100 senkrecht in die Luft zu gehen wie ein Helikopter und somit unendlich viel Zeit für Grabs, 180er, 360er und andere Tricks zu haben. Kompletten Beitrag lesen …

19. Februar 2005

Boardlänge - eine große Angelegenheit

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, wie es wäre, wenn Du mit einer anderen Boardlänge fahren würdest und worin eigentlich die Vor- und Nachteile liegen?

Wenn Du bisher mit einem kleinen Board gefahren bist und damit ein gutes Gefühl hattest, möchtest Du Dich wohl nur ungern umstellen. Aber hast Du in den letzten Jahren mal die Pro-Rider beobachtet? Dann wirst Du vielleicht festgestellt haben, dass der Trend dahin geht, längere Boards zu fahren. Nehmen wir zum Beispiel Shaun Murray. Er begann im Jahr 2000 mit dem 134er Belmont, im Jahr 2002 fuhr er mit dem 136er Belmont und seit dem letzten Jahr fährt er mit dem 138.1er Temet/Murray. Auch Parks hat sein Board verlängern lassen von 138 auf 140. Shawn Watson begann mit den 132er Squirt und fährt heute mit dem 138er Substance. Selbst die deutschen Pro-Rider wie Hardy Tunnissen oder Nadine Sperling fahren längere Boards. Du fragst Dich jetzt: „Warum soll ich denn mit einem längeren Board fahren? Ich kann doch mit dem kurzen Board bei Spins und Inverts schneller in der Luft drehen.“ Ja, das ist auch richtig. Ein längeres Board bietet Dir aber auch Vorteile. Zum Beispiel am Boot gibt ein längeres Board mehr Pop an der Wake für mehr Höhe. Am Cable bietet es durch einen breiteren Stance besseren Kantenhalt für mehr Höhe und eine sichere Landung.