19. Februar 2005

Test Hyperlite Roam ´05

Benno mit Hyperlite Roam

Wir beginnen unsere Testserie mit dem wohl ausgewöhnlichsten Board, das wir
in dieser Saison bisher entdeckt haben. Das Roam (the Flexboard) von
Hyperlite.
Das Roam soll Dich laut Hyperlite zurück zu den Wurzeln des Boardens bringen. Die Inspiration kam vom Snowboarden. Ein Board ohne Finnen, Boden-Channels und ohne tiefe Seitenkanten. Ein Board mit viel Flex, für ein looses Feeling.
Es klingt vielversprechend, aber wird es den Anforderungen auf dem Wasser standhalten? Also, die Bindungen aufgeschraubt und rauf aufs Wasser. Auf dem Roam ist ein sehr breiter Stance ein zu stellen, somit ist ein gutes und relaxtes Gefühl bei jedem Move gewährleistet.
Trotz des einfachen Unterwasserschiffs hat man beim Carven einen guten Kantenhalt den man jederzeit wieder lösen kann ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Die Nose-Rolls wie beim Snowboarden werden mit dem Roam zum Kinderspiel.
Nachdem wir beim jibben mit dem Roam auf dem Wasser kräftig Spaß hatten, haben wir es auf Slidern und Kickern getestet. Beim Rail-Silde hat man sofort
eine gute Balance, ohne dabei Gefahr zu laufen, mit Board-Channels oder
Finnen hängen zu bleiben. Nimm Deine Snowbaord und Wakeboardfantasie zusammen und lass dem Roam auf den Obstacles freien lauf. 50/50 Slides Nosepress, alles geht spielend einfach und der Belag des Roams bremst so gut wie gar nicht auf Slidern und Kickern. Über Kicker waren wir ebenfalls überrascht, selbst bei den Spins wurde man nicht durch die Boardlänge in der Rotation behindert sondern wurde von der Gutmütigkeit des Boards überrascht. Der Film gibt dir den Überblick