Fidel Stöhlker im Interview mit WAKETOWN
In unserer Reihe Interview mit WAKETOWN möchten wir Euch Leute aus der Wakeboardszene vorstellen, die den Wasser- und Wakeboardsport lieben, aber nicht im Rampenlicht der großen WakeMags stehen. Heute stellen wir Euch einen super netten Rider vor, dem man ansieht, dass er Spaß am Boarden hat.
Waketown: Hallo Fidel! Stell Dich doch bitte einfach mal kurz vor.
Fidel Stöhlker, ein in Pforzheim geborener Schweizer, der mit seinem hohen Alter schon fast das Frührentner-Alter erreicht hat. Ich bin PR-Berater mit einer Agentur in Zürich, Berlin und St. Petersburg. Wakeboarder seit ca. 1995.
Waketown: Was macht denn ein Schweizer in Berlin?
1999 bin ich beruflich nach Berlin gereist, um 1/2 Jahr die deutsche Wirtschaftsluft zu schnuppern. Wir haben hier seit 1990 eine Niederlassung unserer PR-Agentur und irgendwie bin ich spontan hängen geblieben - Grund: die hübschen Frauen und Velten!! Berlin hat mir als Schweizer enorm gefallen, die coolen Menschen, die Provinzmetropole hatte einen speziellen Groove, der mich einfach angezogen hat. Natürlich hatten wir auch einen verrückten Botschafter mit seiner noch verrückteren Frau und mit den beiden habe ich dann einige Events und PR-Geschichten für die Schweiz kreiert.
Waketown: Wie kommt es, dass Du gerade hier in Berlin-Velten zum Wakeboarden fährst?
Ich habe im Prenzl’ Berg gewohnt und war somit in 15 Minuten in Velten, was natürlich unschlagbar ist. Die Menschen dort sind sehr nett und ich habe einige sehr gute Freunde gewonnen. Stefan macht dort mit seinem Team ‘nen super Job. …..und ich kann einfach nur regular fahren und Velten kam mir da gerade recht.
Waketown: Du bist also viele Jahre in Berlin-Velten bei Wet & Wild am Cable Wakeboarden gewesen?
Um es genau zu sagen von Juni 2000 bis Frühjahr 2003.
Waketown: Die Schweiz selbst hat ja nur einen Cablelift zum Wasserski laufen. In der Wakeboardszene ist die Schweiz für
das Wakeboarden am Boot bekannt. Hast Du schon mal die Gelegenheit am Boot zum Wakeboarden genutzt?
Na klar, so hat das ganze bei mir 1995 begonnen. Ich hatte mir eine MasterCraft Pro Star 190 gekauft und etwa 5 Jahre sind wir damit wie die Irren auf dem Zürichsee rumgetuckert. Rasch habe ich 180´s, 360´s, die Backroll usw. gelernt und meine Lust am Waken war riesig. 2005 hatte ich hier in Velten leider ´nen kleinen Unfall mit zwei gerissenen Bändern (Tantrum hat nicht ganz funktioniert!) und bis in diesem Frühjahr bin ich ausgefallen. Seit Mai hab ich ‘ne MasterCraft X auf dem Zürichsee und wir sind wieder voll dabei. Übrigens, beides macht einen Riesenspass - Waken am Cable und Waken hinterm Boot.
Waketown: Viele unserer Leser beneiden Dich um die Möglichkeit, jederzeit am Boot mit Deiner MasterCraft X- 9 Wakeboarden zu können. Wie und wo kann man in der Schweiz am Boot Wakeboarden? Habt Ihr auch nur begrenzte Möglichkeiten wie hier in Deutschland?
Nein, in der Schweiz sind wir wesentlich liberaler als Ihr in Deutschland. Auf dem Zürichsee muss man die innere Uferzone von 300 Metern achten, d.h. man darf dort nur 10 km/h fahren. Aber ausserhalb dieser Zone gibt es keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Also was Ihr auf den Strassen habt, erleben wir auf dem Wasser. Morgens wird ab 8 Uhr gefahren bis zum Sonnenuntergang und spätestens 21 Uhr. Wakeboarden kann man in der Schweiz am Zürichsee, Zugersee, in Murten, in Genf und vielen anderen Orten. Praktisch jeder grössere See hat auch Wakeboardschulen.
Waketown: Wow, es ist natürlich super Klasse, überall mit dem Boot fahren zu können. Dann wünschen wir Dir auf jeden Fall noch viel Spaß hier in Berlin und hoffen, dass man Dich bald wieder mal in Berlin zum Wakeboarden begrüßen kann.
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3 Kommentare
1.
Waketown Berlin » Wakeboarding in der Schweiz (Switzerland) schrieb am 03. September 2009 um 08:01
[…] danken Fidel Stöhlker für die Einladung zum Wakeboarding in der Schweiz und einer tollen Session auf dem […]
2.
Erik schrieb am 29. Oktober 2011 um 11:54
Hallo Fidel, ja Schade das du nicht mehr in Berlin bist. Es war eine tolle Zeit mit dir hier. Grüße nach Zürich…
3.
Steffi schrieb am 01. November 2011 um 09:52
Habe gerade das Interview gelesen über Fidel, bei Fidel habe ich das Wakeboarding gelernt…nochmals vielen Dank und ja Schade das Fidel nicht mehr in Berlin lebt.Wir hatten viel Spaß in Velten zusammen….
Gruß Steffi