Boardlänge - eine große Angelegenheit
Hast Du Dich auch schon mal gefragt, wie es wäre, wenn Du mit einer anderen Boardlänge fahren würdest und worin eigentlich die Vor- und Nachteile liegen?
Wenn Du bisher mit einem kleinen Board gefahren bist und damit ein gutes Gefühl hattest, möchtest Du Dich wohl nur ungern umstellen. Aber hast Du in den letzten Jahren mal die Pro-Rider beobachtet? Dann wirst Du vielleicht festgestellt haben, dass der Trend dahin geht, längere Boards zu fahren. Nehmen wir zum Beispiel Shaun Murray. Er begann im Jahr 2000 mit dem 134er Belmont, im Jahr 2002 fuhr er mit dem 136er Belmont und seit dem letzten Jahr fährt er mit dem 138.1er Temet/Murray. Auch Parks hat sein Board verlängern lassen von 138 auf 140. Shawn Watson begann mit den 132er Squirt und fährt heute mit dem 138er Substance. Selbst die deutschen Pro-Rider wie Hardy Tunnissen oder Nadine Sperling fahren längere Boards. Du fragst Dich jetzt: „Warum soll ich denn mit einem längeren Board fahren? Ich kann doch mit dem kurzen Board bei Spins und Inverts schneller in der Luft drehen.“ Ja, das ist auch richtig. Ein längeres Board bietet Dir aber auch Vorteile. Zum Beispiel am Boot gibt ein längeres Board mehr Pop an der Wake für mehr Höhe. Am Cable bietet es durch einen breiteren Stance besseren Kantenhalt für mehr Höhe und eine sichere Landung.
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