Bericht Easy to Ride 2008

Weit über 10.000 Besucher fanden in diesem Jahr ihren Weg zu den Easy to Ride Days im Leipziger Neuseenland. Dieser Event hat sich zur erfolgreichsten Tour Mitteldeutschlands entwickelt und immer mehr Fans des Wakeboarden und Wasserski in Leipzig gefunden. Zu Wasser gebracht wurden die Boote dieses Mal auf dem Störmthaler See, dem Markkleeberger See und dem Cospudener See. Die Fans konten sich beim Wakeboarden, Wakesurfen, Wakekiten, Wakeskaten, Comboski, Monoski, Skyski so richtig auspowern.
Der WakeClubLeipzig konnte viele alter Gesichter, die nun schon zum dritten Mal bei den Easy to Ride Days dabei waren, begrüßen. Bei allen Ridern, die ihr Können von Set zu Set kontinuierlich steigerten und ordentlich an der Wake abrockten, war es für die Coaches nicht verwunderlich, dass sie für einige das nächste Level „advanced“ für eröffnet erklären konnten.
Bei dem Testmaterial waren klare Favoriten zu erkennen: das Ronix One, das Hyperlite Premier und das Hyperlite B-Side. Nicht umsonst gehören das One von Ronix und das Premier von Hyperlite zu den besten Boards der Welt und erhielten den Titel „The best Wakeboard of the year“.
Mit der MasterCraft X1 stand den Ridern ein legendärer Partner zur Seite. Spätestens jetzt ist auch verständlich, warum dieses Boot für die X-Games und die Pro Wakeboard Tour ausgewählt wurde. Mit der X1 konnte man die Wake so shapen, dass sie für jeden Rider individuell angepasst werden konnte, ganz egal, ob nun für Beginner oder Advanced. Jeder bekam das, was er wollte. Mal mehr, mal weniger Pop an der Wake und trotzdem gut beherrschbar. Überraschend war der geringe Verbrauch der
MasterCraft X1 und das relativ großzügige Platzangebot.
Mit dem zweiten Boot vor Ort, der Ski Nautique von CorrectCraft, war auch der Spaß für alle gesichert, die Comboski, Monoski, Skyski oder Trickski fahren wollten. Noch mehr Fun und Highlight für die ganze Familie boten die Banane und das Tube. Die ganz Mutigen unter den Bananefahrern signalisierten dem Boatsdriver durch lautes Getöse und nach oben gestrecktem Daumen „schneller, schneller“. Der Daumen nach oben bedeutet in der Sprache der Wasserskifans ohnehin „schneller, mehr Tempo“. Also bekamen die Bananas was sie wollten, mehr Speed, mehr Spaß.
Den Anfang der Easy to Ride Days machte der Störmthaler See. Ein wunderschöner See mit türkisblauem Wasser, traumhaften Sonnenwetter bei 31 Grad im Schatten und 25 Grad Wassertemperatur. Das ließ einen glauben, man sei irgendwo in der Karibik. Die Besonderheit war, dass man zum ersten Mal mit dem Motorboot das Wasser aufwirbeln konnte. Dieses bislang einmalige Szenario wollten und konnten sich die Locals natürlich nicht entgehen lassen.
Auf bzw. am Markkleeberger See begrüßte der WakeClubLeipzig Besucher aus aller Welt, die anlässlich des FIS Weltcup Rollski nicht nur für festen Boden zu begeistern waren. Zwischen den Wettkämpfen nutzten viele die Zeit, um das Geschehen auf dem Wasser zu beobachten und Mutige unter ihnen trauten sich sogar selbst auf das Wasser oder gesellten sich zu denen, die dem wilden Treiben auf dem Kanupark am Markkleeberger See zusahen. Der Kanupark ist die einzige künstliche Wildwasser-Strecke Deutschlands. Schon beim Zuschauen wird die Abenteuerlust geweckt und der Nervenkitzel liegt kraft des Wassers spürbar in der Luft. Besondere Überraschung für den WakeClubLeipzig war eine Einladung der Betreiber des Kanuparks zu einem Wildwasser-Rafting by Night.
Last but not least, das Finale der diesjährigen Easy to Ride Days fand am Cospudener See zum Fun- und Trendsportwochenende statt. Wie auch in den vergangenen Jahren konnten die Besucher zahlreiche Angebote wahrnehmen, nicht nur Wakeboard und Wasserski, sondern auch Bogenschießen, Klettern, Tauchen, Katamaransegeln, Paddeln, Windsurfen, Kitesurfen , Quadfahren … eigentlich schon zu viel, wenn man alles an nur einem Wochenende mitmachen wollte.
Der WakeClubLeipzig bedankt sich bei seinen Sponsoren, insbesondere bei MasterCraft Germany, Ronix, CWB Wakeboards, Hyperlite, Ripzone, Dragon, Helium, Muhl WaterSports und Accurate Line.
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3 Kommentare
1.
Ufo schrieb am 30. Juli 2008 um 15:57
Viele Grüße aus Leipzig-Connewitz. Wir sind Euch ja über alle drei Seen gefolgt, waren sicher Eure treueste Kundschaft und haben es auch nicht bereut. Ordentliche Motorboote auf den Tagebaurestlöchern, wo man sonst nur baden (na, nicht mal überall) oder wandern darf, das ging ab! Ja, das Karibik-Feeling am Störmthaler See war wicked!
Ein paar FreundInnen haben wir ja auch fürs Wakeboarden begeistern können, die Cable-Fraktion der Wakeboarder in Leipzig liess sich wohl allerdings nur sehr spärlich blicken. Das kann ich allerdings nicht verstehen, denn hinterm Motorboot zu hängen ist es ja viel geiler als am Lift gezogen zu werden.
Die amateurhaft gedrehten Videos habe ich noch nicht geschnitten, aber einige Ausschnitte vom Markleeberger See und vom Cospudener See liegen bei Youtube. Ein paar Bilder gibts auch noch im Netz, bald sogar bei Google-Earth, z.b. auch mal Eure Banane und auch noch ein Bild vom letzten Jahr: Wende im Sonnenuntergang.
Die spannendste Frage für mich ist nun, wie soll ich die Zeit totschlagen, bis Ihr mal wieder in Leipzig vorbeikommt? Das wird doch sicher erst nächstes Jahr :-/
2.
ufex schrieb am 12. August 2008 um 22:02
irgendwie probleme mit meinem ersten kommentar, also hier nochmal der Link zu den Videos von uns.
3.
Ufex schrieb am 13. August 2008 um 12:44
Viele Grüße aus Leipzig-Connewitz. Wir sind Euch ja über alle drei Seen gefolgt, waren sicher Eure treueste Kundschaft und haben es auch nicht bereut. Ordentliche Motorboote auf den Tagebaurestlöchern, wo man sonst nur baden (na, nicht mal überall) oder wandern darf, das ging ab! Ja, das Karibik-Feeling am Störmthaler See war wicked!
Ein paar FreundInnen haben wir ja auch fürs Wakeboarden begeistern können, die Cable-Fraktion der Wakeboarder in Leipzig liess sich wohl allerdings nur sehr spärlich blicken. Das kann ich allerdings nicht verstehen, denn hinterm Motorboot zu hängen ist es ja viel geiler als am Lift gezogen zu werden.
Die amateurhaft gedrehten Videos habe ich noch nicht geschnitten, aber einige Ausschnitte vom Markleeberger See und vom Cospudener See liegen bei Youtube. Ein paar Bilder gibts auch noch im Netz, bald sogar bei Google-Earth, z.b. auch mal Eure Banane und auch noch ein Bild vom letzten Jahr: Wende im Sonnenuntergang
Die spannendste Frage für mich ist nun, wie soll ich die Zeit totschlagen, bis Ihr mal wieder in Leipzig vorbeikommt? Das wird doch sicher erst nächstes Jahr :-/